Hier finden Sie aktuelle Infos aus den Arbeitsbereichen während der Infektionskrise:
1. KiTa Louise-Scheppler
2. Familienhaus/MGH
3. Kirchengemeinde/Gottesdienste

Auch wenn es nun wieder Gottesdienste und vereinzelte Angebote im Familienhaus geben kann, bleiben wir doch unter der Zusage:

„Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.“ Jesaja 54, Vers 10

Michael Hornauer
Bildrechte: Christuskirche Straubing
Michael Hornauer

 

Kunst in der Christuskirche

Am Sonntag, den 20. Juni startet mit einem festlichen Gottesdienst um 9.30 Uhr das Projekt „Kunst in der Christuskirche“. Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstlern vor allem aus Straubing und der Umgebung Gelegenheit zum Präsentieren ihrer Kunst zu geben. Auf diese Weise möchten wir als evangelische Kirchengemeinde in einen Dialog treten mit zeitgenössischer Weltsicht und Weltdeutung – diesmal im Medium der darstellenden Kunst.

 

Die Zeiten der Pandemie waren und sind noch für alle Kulturschaffenden sehr schwierig. Es gab kaum mehr Möglichkeiten, aufzutreten oder auszustellen. Die Kirchen wiederum haben seit Jahrhunderten eine enge Verbindung zu künstlerischen Ausdrucksformen gepflegt, die aus sich selbst wirken. An diese Tradition wollen wir anknüpfen. Unsere Christuskirche bringt gute architektonische Voraussetzungen mit: Im Gegensatz zu zahlreichen katholischen Kirchen Straubings ist sie ein sehr nüchterner Bau mit viel Platz zum Zeigen großformatiger Bilder. Wer den Kirchenraum betritt, wird sogleich von ihrem Anblick in den Bann gezogen. 

Den Auftakt dieser Kunstreihe, an der sich auch die Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing beteiligen wird, macht der Künstler und Grafiker Michael Hornauer aus Münchshöfen – vielen bekannt durch seine beliebten Volksfestdrucke. Er wird im Gottesdienst anwesend sein und einige Worte über sich und seine Werke sagen. Die musikalische Gestaltung übernehmen Magdalena Meidert an der Orgel und Siegfried Hirtreiter mit der Trompete.

Mit dem „Israel-Offman-Toleranzpreis“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Niederbayern will die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Niederbayern das Verständnis in der Bevölkerung für die verschiedenen Kulturen und die Verständigung zwischen den Religionen fördern.

Ziel der Ausschreibung ist es, Menschen und Gruppen anzuregen, sich mit dem Jahresthema für 2021 ‚Respekt und Toleranz‘ zu befassen und dazu Arbeiten zu präsentieren, die zu diesen Tugenden Mut machen, bzw. positive Beispiele aufzeigen. Besonderes Augenmerk liegt auf den jungen Menschen, die in der Bewertung vergleichbare Chancen haben werden. Dazu schreiben die Verantwortlichen: „Toleranz ist mehr als das Ertragen von Anderssein. Es ist das Achten des Anderen und das Interesse an seiner Lebenseinstellung. Es ist das Mittragen, auch wenn es nicht meine Religion, Kultur oder Sprache ist. Es ist die Begegnung mit dem, der scheinbar anders ist als ich.“

Die eingereichten Werke werden nicht nur in einer öffentlichen Veranstaltung im September präsentiert und die Teilnehmer prämiert. Es sollen auch Räume und Möglichkeiten angeboten werden, in denen die Arbeiten für einen angemessenen Zeitraum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Damit soll eine breitere Aufmerksamkeit geschaffen werden.

Als Namenspatron wurde der langjährige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Israel Offman gewählt. Selbst Holocaust-Opfer hat er sich viele Jahrzehnte für den Dialog der Religionen und Versöhnung eingesetzt. Zeitweise war er auch Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland.

Teilnehmen können alle, die ihren Wohnsitz in Niederbayern haben, die am Jahresthema interessiert sind und die Grundsätze der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit teilen. Laien haben die gleichen Chancen wie Profis.

Es gibt keine Altersbeschränkungen. Junge Menschen sind besonders angesprochen. Alle haben die gleichen Chancen.

In diesem Jahr werden musikalische Beiträge aller Art gesucht. Darunter fallen natürlich Lieder, aber gegebenenfalls auch rein instrumentale Stücke. Natürlich können es auch Gemeinschaftsarbeiten sein, wie z.B. ein musikalisches Projekt zum Thema mit einer bestimmten Gruppe. Eine Jugendgruppe, eine Hortgruppe, ein Stammtisch, oder andere tun sich zusammen und machen Musik, einen Trommelworkshop, ein offenes Singen im Seniorenheim oder etwas Anderes.  Es muss der Arbeit immer eine Stellungnahme beigefügt werden, die erläutert, wie der/die Künstler/in das Thema aufgegriffen hat und was er/sie damit ausdrücken will.

Die Frist bis zur Abgabe der Arbeiten wurde wegen der Pandemie bis Ende Juli verlängert. Die Arbeiten sind in Papierform und gegebenenfalls als mp3-Datei bis spätestens 31. Juli 2021 einzureichen bei der katholischen Erwachsenenbildung Straubing: Amselstr. 3A, 94315 Straubing / Telefon: 09421-3885 / E-Mail: info@kebstraubing.de. Eine Jury bewertet die eingereichten Werke und vergibt Preise für 1.000, 500 und 250 €. Weitere Informationen sind auf der Internet Seite der Gesellschaft zu finden: www.gcjz-niederbayern.de