Die Idee

Gut gemeinte Aufrufe der Politik zur Verbesserung der Situation der Familien, des Zusammenwirkens der Generationen und der Integration der Migranten, besitzen zwar hohen symbolischen Wert, haben aber meist nur geringen Einfluss auf das Leben des Einzelnen.

Die vielfältigen Ursachen für die veränderten Lebensumstände sind bekannt (starke Individualisierung der Lebensstile, hohe Anforderung an Belastbarkeit, Mobilität und Flexibilität in unserer Leistungsgesellschaft, Veränderung von Werten und vieles mehr).

Diese allgemeinen Entwicklungen werden wir nicht aufhalten können, aber wir möchten mit unserem "Familienhaus" ein Zeichen setzen. Und neben vielfältigen professionellen Angeboten vor allem niedrigschwellige Gelegenheiten zur Begegnung und zu zwischenmenschlichen Kontakten schaffen.

Der bestehende evangelische Louise-Scheppler-Kindergarten (inzwischen zur Tagesstätte ausgebaut) ist der Ausgangspunkt des Familienhauses. Die hervorragende pädagogische Arbeit der Kindertagesstätte ist bekannt. So sind die Mitarbeiter mit den realen Nöten der Familien bestens vertraut.

Auch in fast allen anderen Bereichen kann die ev.-luth. Kirchengemeinde auf Bewährtes und auf engagierte, ehrenamtliche Mitarbeiter zurückgreifen. Von Kinder- bis Seniorenarbeit ist bereits viel vorhanden, was nun neu verknüpft werden kann. Wir können auf Bestehendes aufbauen.

Natürlich will das "Familienhaus" gerade auch neue Wege gehen, die Herausforderungen der Gegenwart annehmen, Hilfestellung und Orientierung anbieten und einen Ort der zwischenmenschlichen Begegnung schaffen.

Durch Bewährtes und Neues, mit Erfahrung und Kreativität soll das "Familienhaus" in Straubing mit Leben gefüllt werden.

Nähere Informationen können Sie auch der Konzeption des Familienhauses entnehmen.