Israel-Offman-Toleranzpreis

Mit dem „Israel-Offman-Toleranzpreis“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Niederbayern will die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Niederbayern das Verständnis in der Bevölkerung für die verschiedenen Kulturen und die Verständigung zwischen den Religionen fördern.

Ziel der Ausschreibung ist es, Menschen und Gruppen anzuregen, sich mit dem Jahresthema für 2021 ‚Respekt und Toleranz‘ zu befassen und dazu Arbeiten zu präsentieren, die zu diesen Tugenden Mut machen, bzw. positive Beispiele aufzeigen. Besonderes Augenmerk liegt auf den jungen Menschen, die in der Bewertung vergleichbare Chancen haben werden. Dazu schreiben die Verantwortlichen: „Toleranz ist mehr als das Ertragen von Anderssein. Es ist das Achten des Anderen und das Interesse an seiner Lebenseinstellung. Es ist das Mittragen, auch wenn es nicht meine Religion, Kultur oder Sprache ist. Es ist die Begegnung mit dem, der scheinbar anders ist als ich.“

Die eingereichten Werke werden nicht nur in einer öffentlichen Veranstaltung im September präsentiert und die Teilnehmer prämiert. Es sollen auch Räume und Möglichkeiten angeboten werden, in denen die Arbeiten für einen angemessenen Zeitraum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Damit soll eine breitere Aufmerksamkeit geschaffen werden.

Als Namenspatron wurde der langjährige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Israel Offman gewählt. Selbst Holocaust-Opfer hat er sich viele Jahrzehnte für den Dialog der Religionen und Versöhnung eingesetzt. Zeitweise war er auch Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland.

Teilnehmen können alle, die ihren Wohnsitz in Niederbayern haben, die am Jahresthema interessiert sind und die Grundsätze der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit teilen. Laien haben die gleichen Chancen wie Profis.

Es gibt keine Altersbeschränkungen. Junge Menschen sind besonders angesprochen. Alle haben die gleichen Chancen.

In diesem Jahr werden musikalische Beiträge aller Art gesucht. Darunter fallen natürlich Lieder, aber gegebenenfalls auch rein instrumentale Stücke. Natürlich können es auch Gemeinschaftsarbeiten sein, wie z.B. ein musikalisches Projekt zum Thema mit einer bestimmten Gruppe. Eine Jugendgruppe, eine Hortgruppe, ein Stammtisch, oder andere tun sich zusammen und machen Musik, einen Trommelworkshop, ein offenes Singen im Seniorenheim oder etwas Anderes.  Es muss der Arbeit immer eine Stellungnahme beigefügt werden, die erläutert, wie der/die Künstler/in das Thema aufgegriffen hat und was er/sie damit ausdrücken will.

Die Frist bis zur Abgabe der Arbeiten wurde wegen der Pandemie bis Ende Juli verlängert. Die Arbeiten sind in Papierform und gegebenenfalls als mp3-Datei bis spätestens 31. Juli 2021 einzureichen bei der katholischen Erwachsenenbildung Straubing: Amselstr. 3A, 94315 Straubing / Telefon: 09421-3885 / E-Mail: info@kebstraubing.de. Eine Jury bewertet die eingereichten Werke und vergibt Preise für 1.000, 500 und 250 €. Weitere Informationen sind auf der Internet Seite der Gesellschaft zu finden: www.gcjz-niederbayern.de